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Text über die Klinge, die alles zerstörte

(Quelle: Ausgrabung beim Drachenskelett)

Er hat es gehoben. Die Klinge - sie hat nichts berührt. Nicht einmal die Luft. Und doch … alles starb. 

Sie wurden geschnitten. Nicht von Stahl, sondern von Raum. Von Wind, der wie eine Stimme war - nicht laut, aber endgültig. Ich hörte meine eigenen Gedanken splittern, als der Schlag durch sie fuhr. Einer neben mir fiel einfach auseinander, als sei sein Inneres schon vorher zersprungen. 

Ich habe geschrien, glaube ich. Vielleicht auch nicht. Vielleicht war es nur in meinem Kopf. Ich weiß nicht mehr, wann ich zu Boden ging. Ob ich kroch. Ob ich floh. 

Ich habe mich hinter einem Toten versteckt. Ich, Alren, Veteran von vier Feldzügen, habe mich hinter einem zerrissenen Jungen versteckt, der noch die Lüge seiner Mutter trug. 

Ich habe gezittert. Und ich zittere noch. 

Ich schreibe dies, um mich zu erinnern. 

Oder um zu vergessen.

Wenn jemand dieses Buch findet: Es war nicht Magie.

Nicht ein Zauber.

Es war schlimmer. 

Es war absichtliche Grausamkeit. 

Er kam nicht, um zu kämpfen. 

Er kam, um zu zeigen, wie klein wir sind.