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Forderung nach weiteren Truppen - Magierkrieg

(gefunden im Sand der Ausgrabungsstätte)

Werter General,

anbei übersende ich Euch eine Schilderung eines der Angriffe der neuartigen Einheiten, welche uns in den letzten Monden begegnet sind. Sie stammt aus einem Tagebuch meiner Männer, der mir die Erlaubnis gegeben hat, sie abschreiben zu lassen, in der Hoffnung, dass sie Euch mehr Einblick in unsere Situation geben kann. Vielleicht verdeutlicht dies endlich die Dringlichkeit, die sich im Angesicht solches Schreckens gebietet. Seht dies als Nachdruck meiner Forderung nach weiteren Truppen.

Hochachtungsvoll
Ered Thalmar, Kommandant der 9. Speertruppe


“Ich weiss nicht mehr, welcher Tag heute ist. Vielleicht der 17. - vielleicht auch der letzte. Meine Hände sind noch rot. Ich habe sie gewaschen. Mehrmals. Am Bach. Mit Sand. Sieht man das Blut? Oder nur ich?

Wir hatten gesiegt. Ich erinnere mich daran. Ich erinnere mich an das Lachen. An das Brüllen unserer Männer, wie Tiere, die endlich fressen dürfen. Die Maßlosen lagen überall. Knochen aus der Haut, Augen leer, Münder offen wie Gräben. Und wir dachten, das wäre das Ende.

Dann kam… er ?

Nein. Kein ER. Kein Mensch. Etwas, das ging wie ein Mann, stand wie ein Mann, aber nicht atmete. Ich habe ihn beobachtet. Er bewegte sich durch die Leichen, ohne sie zu berühren. Das Gras richtete sich hinter ihm wieder auf. Keine Fliegen auf seiner Haut. Kein Staub auf seinem Mantel. 

Das Schwert - ich will es nicht beschreiben. Ich habe versucht, es zu zeichnen. Es ist nicht möglich. Die Linie will nicht auf das Papier. Es ist, als wolle die Welt es vergessen. sobald man wegschaut.